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Ausziigd aus der Rede
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Grofi-Berliner
Funkiionar-Konferenz der SPD
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am Freitag, dem 1. Marz 1946 ; V
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Rede des Genossen Grotewohl in „Zwickaus Neue Welt"
Einheitsbiiro der KPD und SPD - Bezirk Zwickau Sachs
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GESAMTDEUTSCHE BERATUNGEN
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ZUWAHLEN
FUR EINHEIT UNO FRIEDEN
Kegiernngserklarnng
des Minislerprasidenlen Otto Grotewohl vor der Volkskammer,
Slellnnpahme der Fraktionen unci Enlsdiliellnngen der Volkskammer
vomlO. Oklober 1951
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DIEWAHRHEIT'f
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DEM VOLKE
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DerlVeg
zurGinheit
v&nh zttnt trvieden
Regierungserkldrung
des Ministerprdsidenten der Deutschen Demokratischen Republik,
OTTO GROTEWOHL, vor der Volkskammer,
EntschlieBung und Aufruf der Volkskammer vom 15. September 1951
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REDE DES MINISTERPRASIDENTEN
Otto Grotewohl vor der Volkskammer der Deutschen
Demokratischen Republik am 29.Juli 1953.
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DER WEG
ZU DEUTSCHLANDS
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Erklarung
der Regierung derDeutschen Demokratisdieii Republik
vor den Abgeordneten der Volkskammer
am 19. November 1954
Rede des Ministerprasidenlen Olto Grotejvohl
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OTTO GROTEWOHL
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Deutsche Demokratische Republik
reicht Westdeutschland
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Rede des Ministerprasidenten der Deutsrhen Demokratischen Republik
am 19. Februai 1955 in Berlin
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Regierungserklarnng
des Ministerprfisidenlen Otto Grotewohl
vor der Volkskammer der DentoAen Den.okrati.die. RepuUk
am 12. August 1953
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500-JAHRFEIER
DER UNIVERSITAT GREIFSWALD
14 — 21. OKTOBER 1956
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REDE DES MINISTERPRASIDENTEN
DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
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AUF DER EROFFiNUNGSFEIER AM 16. OKTOBER 1956 -
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der Deutschen Demokrotisenen Republik, Otto GretewoKI
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gegen die Kriegsvertrage
von Bonn und Paris!
Regierungserklarung
des Ministerprasidenten Otto GrotewoM zu den auf der Aufien-
ministerkonferenz behandelten Fragen zum Deutschlandproblem
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Der Ministerprasident der DDR, Otto Grotewohl, gab am
3. Februar 1954 folgende Regierungserklarung vor der Volks-
kammer ab:
Gegenwartig tagt in Berlin, der Hauptstadt Deutschlands^ die
Konferenz der vier AuBenminister. Wir begriiBen diese Konfe-
renz und geben dem Wunsche Ausdruck, daB es ihr gelingen
moge, die internationalen Spannungen zu vermindern und die
beiden Teile Deutschlands einander naherzubringeri.
Im gegenwartigen Zeitpunkt hat die Regierung der Deutschen
Demokratischen Republik ihre Aufgabe darin gesehen,
1. nach der von meinem Kollegen Ulbricht vbrgetragenen
Regierungserklarung vom 10. Dezember 1953 die Teilnahme
beider Teile Deutschlands an der AuBenministerkonferenz zu
fordern und jine Verstandigung der Deutschen untereinander
anzuregen;
2. fiir eine' Teilnahme von Vertretern aus Ost- Und Westdeutsch-
land an der Viererkonferenz zu wirken;
3. nachdem die Viererkonferenz dieser deutschen Mitwirkung
nicht zustimmte, in einem Memorandum den deutschen Stand-
punkt vor der Konferenz der AuBenminister darzulegen.
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Demokratische §?
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Die gegenwartige Lage
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der Deutschen Demokratischen Republik
Wilhelm Pieck
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Kampf um Frieden,
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Rede des Prasidenten
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• Gegen den Bonner Kriegsvertrng - ~ J
fur einen Friedensvertrag
und die bewnfffnete Verteidigung
des Friedens
Diskussionsbeiliaa del Vorsitienden d« Sozialistischen Etnheitspartel Deutschlaadu,
Genos se n Wllholn Puck, auf d«t IL Puteikonieisiu dei SED In Bailia Ten
Genosslnnen und GenossenI
In meinem Diskussionsbeitrag mochte ich mich mit den Kriegsvertragen
bef assen, die Adenauer und die AuBenminister der drei , Westmachte in
Bonn und Paris unterzeichneten, mit einigen Fragen unseres Kampfes
um den Frieden und mit den neuen Aufgaben der Verteidigung unserer
Deutschen Demokratischen Republik.
Lai3t mich ausgehen von der Lage, in der sich unser deutsches Volk mehr
als sieben Jahre nach Beendigung des Hitlerkrieges beflndet. Deutschland
ist noch immer gespalten und hat noch keinen Friedensvertrag erhalten,
obwohl sich die alliierten Machte auf der Potsdamer Konferenz verpflichtet
haben, unserem Volk einen Friedensvertrag zu geben. Das ist eine vollig
unzulassige Lage, deren Beendigung unser Volk fordert.
Wir haben das gute Recht, fiir das ganze deutsche Volk die Wiederherstel-
lung normaler Lebensbedingungen zu verlangen. Dazu ist aber erforderlich,
da'B der Spaltung Deutschlands ein Ende gesetzt und Deutschland als ein-
heitlicher, demokratischer, friedliebender und unabhangiger Staat wieder-
hergestellt wird. Das deutsche Volk hat das Recht auf einen Friedensver-
trag, nach dessen AbschluB alle Besatzungstruppen aus Deutschland ab-
ziehen und der Schutz der Grenzen des demokratischen deutschen Staates
nationalen deutschen Streitkraften anvertraut wird.
Das deutsche Volk strebt nach Frieden und hat den Wunsch, normale Be-
ziehungeri zu alien Volkern herzustellen und mit ihnen friedlich zusammen-
zuarbeiten. Aus diesem Griinde lehnt das deutsche Volk die Einbeziehung
Deutschlands in aggressive Koalitionen und Machtegrupp'ierungen ab.
Wir sind der Auffassung, daB Deutschland keinerlei Beschrarikungen in
der Entwicklung seiner Friedenswirtschaft unterworfen werden darf. Es
muB ihm moglich sein, ungehindert am Welthandel teilzunelimen und
gleichberechtigt mit anderen Staaten seine Waren auf den Weltmarkt zu
bringen. Auch in jeder anderen Hinsicht muB das demokra#sche und fried-
liebende Deutschland voile Gleichberechtigung mit anderen Staaten er-
halten. Insbesondere mufl es das Recht haben, an der friedjichen Regelung
der Fragen der europaischen und der internationalen Politik teilzunehmen.
Geradezu eine Selbstverstandlichkeit ist es, daB ein solche» Deutschland
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Karl Liebknecht,
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Der Konig ale Kriegeberichter
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Man darf nur die Taf reden lassen!" waren die
stolzen Worte, mit denen Friedrich der Grofie
'If? Heeresbericht von der Sdilacht bei Leuthen
schlofi Sic bildetcn gleichsam das Leitmotiv seines
emmaligen, soldatischen Lebens. Sdion bei seinem Re-
gierungsantritt sah er sich der gesamten Pressemacht
a £ f e S enQber ' wie sie sich gefahrlidjer kaum
gedacht werden konnte. Von Anfang an war es sein
Streben e.ner Politik voller Intrigen eine S <Jlche der
WahrheitundGerechtigkeit entgegenzusetjen; so mufite
er also auch der politischen Propaganda des Wiener
Hofes mit einer wirkungsvollen preufiischen begegnen.
Den geeigneten Mann dazu fand er in Ambrosius
Haude, der semerzeit unter dem Soldatenkonig den
,,Fotsdammischen Mercurius" gegrfindet hatte, jedoch
ohne Erfolg. Er war in Ungnade gcfallen, weil er den
jungen Fn$ nut verbotener philosophischer Literatur
behefert hatte. Nun konnte Friedrich die Schuld des
Vaters wiedergutmachen. Er gab Haude den Befehl,
in Berlin eine Zeitung zu grunden, die in dcutscher
bprache weiteste Kreise der Bevolkerung erfassen
sollte, da die meisten Zeitungen damals in Franzo-
sisch erschienen. Schon am 30. Juni 1740 konnte der
Berliner die erste Nummer der „Berlinisdien Nadb-
nchten von Staats- und gelehrten Sachen" lesen. Den
alteren, franrosischen Zeitungen hat der Konig jedoch
nm wemger Bedeutung beigemessen, sie sollten vor
allem auf das Ausland wirken und die sogenannte
- ^Havievnlee I n den ersten Jahren seiner Regierung
nielt er es fur unwfirdig, eine Zeitung zu zensieren:
„Uuetten, wenn sie interessant sein sollen, dfirfen
nicht genieret werden!" Selbstverstandlich liefi sich
diese Art mcht lange durchffihren; denn ein damaliger
Journalist hatte gar nicht den politischen Oberblick,
der notig war, um viele Situationen beurteilen zu
konnen.
Bereits im ersten Regierungsjahr wurde Friedrich
vor die ganze Harte des Lebens gestellt und mufite
sich behaupten. Wahrend seiner Abwesenheit- von
Berlin fuhrten die Minister Graf Heinrich von Pode-
wils und Caspar WUhelm von Borcke die Regierungs-
geschafte weiter. An diese sandte der Konig von den
reldzugen und aus den Sdblachten einzelne Beridite,
..Kelationen ' genannt. Urspriinglich sollten es lediglidi
nuchterne Tatsachenberichte- werden, die dann spater
zur Unterrichtung der Bevdlkerung in entsprechender
form in den Zeitungen erscheinen sollten. Podewils
aber, der fur eine Politik schnellster Verstandigung
war, da er Preuflens Starke unterscha^te, brachte solche
Mitteilungen — wenn iiberhaupt ~ in denkbar vor-
sichtiger Weise in die Offentlichkeit. Die Folge davon
war em volliges Versagen der preufiischen Kriegs-
naAnchtenpohtik und Kriegspropaganda in der gleich-
zeitig laufenden europaischen Presseschlacht. Dies er-
kennend und aus der inneren Oberzeugung heraus,
dafi der Kampf auf alien, auch den geistigen Schlacht-
leldern Megreich durchgefuhrt werden mufite, griff
der Konig schl.efilich selber zur Feder, die bald wegen
.hrcr Scharfe und Beweiskraft in ganz Europa ge-
furchtet war Als koniglicher Journalist wurde f er zu
dem eigenthchen Hauptschriftleiter der preufiischen
Von Volkhard August Scherl
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Presse und auf diese Weise selber zum propagan-
distischen Vorkampfer seiner Sache. Er sdbrieb selber
die Geschichte seiner Feldruge und damit das Helden-
Iied seiner siegreichen und tapferen Soldaten. Mit
scharfstem Spott bekampfte er die febdliche Lugen-
propaganda und gab fur jeden einzelnen Fall seine
Anweisungen an die Kabinettsminister.
GleiAzeitig mufite er beinahe sein ganzes Leben eine
standige pohtische Propaganda in England treiben, die
wahrend des Siebenjahrigen Krieges mit emer ganz
besonderen Starke gefuhrt wurde, weil er die
Unsicherheit britischer Politik friihzeitig erkannt hatte.
trklarte doch am Ende des Ersten Schlesischen Krie-
ges der englische Politiker Lord Hyndford, dafi es
^tets der Zweck britischer Staatskunst sein mufi, das
Haus Brandenburg zu erniedrigen". Ebenso unver-
blumt aufierte sich der Konig fiber diese echt englische
politik in einem Schreiben an Podewils: „Die Eng-
lander sehen ganz Europa fur eine Staatengemeinschaft
an, die nur dazu vorhanden ist, ihnen zu dienen. Sie
gehen memals auf die Interessen anderer ein und
kennen kem anderes Oberredungsmittel, als ihr Geld!"
bein Hauptaugenmerk richtete Friedrich II. aber auf
eine wirksame Kriegsnachrichtenpolitik. Planmafiig
c!S, 1 " " in « Prcsse "nd verfafite von fast alien
Schlachten die „Relationen" selber, sogar auch solchen
an denen er selber nicht teilgenommen hatte. Meistens
wurden sie als Schreiben bzw. Brief eines vornehmen
preufi, s H, en Officers der Jconielichen Armee" in den
Zeitungen abgedruckt. Zuweilen noch mit dem Zusah
der Kegimentsbezeichnung. — Bald wurde der Drang
der Zeitungsschreiber, Neuigkeiten auszuplaudern ge-
zugelt yon denen der Konig wfinschte, dafi sie lieber
nicht bekannt wurden. Im Herbst 1740, schon vor Be-
gmn der eigentlidien Feldzuge, verbot er jede Mittei-
lung mihtarischen und politischen Charakters, die
nicht vom Kabinett ausgegeben war. Da sich die
Iruppenyerschiebungen seit Anfang Dezember nicht
mehr geheimhalten liefien, berichtete man fiber die
Marscne nur kurz und begrfindete ..diverse Kriegs-
anstelten mit den Erfordernissen der jetsigen Staats-
beschaffenheif. Zur Ablenkung wurde die Bevolke-
rung mit dem gesellschaftlichen Hofklatsch gefuttert.
Balle und offizielle Empfange standen auf den ersten
Seiten aller Journale. - Im November sagte der
Konig zu dem Minister Podewils: „Ich habe den Ber-
!' n !f V* g " n f nte J rn dnc fa,sche ' auf Halberstadt lau-
tende Marschorder zugehen lassen. Ich hoffe, das wird
die Kannegiefler tauschen und sic auf falsche Fahrte
bnngen. W,r mussen alle Mittel anwenden, um die
Leu e ungewifi und in ihren samUichen Vermutungen
haltlos zu machen. Ich hoffe, dafi mein Mittel wesentlich
dazu beitragen wird." P.ompt konnte man dann auch
diese Tatsache m der Zeitung lesen. _ Schon im
trster. Sdiles.schen Krieg arbeitete Wien mit alien
Mitten; Friedrich wurde als Katholikenhasser hb-
S!r\ Und ^eG^dpropaganda begann sich im
Schlesischen stand.g auszudehnen. Er begegnete dem
S» , d " Wurzel - N f * ^inen Erfolgen £ Winter
1740/42 hefierm Breslau durch seinen Parteiganger
Johann Jacob Korn eine eigene Zeitung herausgeben
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